Corona und Zeitarbeit: Krise, Chance oder beides?

Es geht los: Die Pandemie erreicht global eine Wirksamkeit, die die Volkswirtschaften ernsthaft betreffen. Erste Artikel erscheinen in den Medien, in denen etwa die Wirtschaftsweisen von einer potenziell schweren Rezession schreiben.

VUCA-Welt

Noch nie wurde deutlicher, dass wir in der VUCA-Welt leben: Die Lage ist volatil, also unbeständig, dazu unsicher und komplex und zudem noch mehrdeutig. Gerade das sehr unterschiedliche politische Verhalten und Entscheiden der Nationalstaaten verdeutlicht: Es gibt nicht den einen bekannten, richtigen Weg.

Auch sind die Branchen eines jeden Landes unterschiedlich betroffen. Online-Versandhäuser oder Streaming-Dienste profitieren, während das Gastgewerbe, Reiseanbieter und andere Dienstleister praktisch von heute auf morgen keinen Umsatz mehr haben.

Branche der Zeitarbeit

Was sagt uns das nun über die Branche der Zeitarbeit? Ganz aktuell geht es vielen vor allem um juristische Fragen, um Kurzarbeit, um Überbrückungsgelder. Aber es stellen sich weitere Fragen: Wie gehe ich als Gründer, Geschäftsführer, Führungskraft mit der Krisensituation unternehmensintern um? Was benötigen meine Mitarbeiter – intern wie extern – von mir jetzt? Was macht Homeoffice mit mir und den Kollegen untereinander?

Der entscheiden Faktor ist: Haltung! – Nur Sie selbst können entscheiden, ob Sie nun reaktiv und abwartend voller Sorge in die nächsten Wochen und Monate schauen oder sich bewusst proaktiv aufstellen und sich selbst, Kollegen und Mitarbeiter fördern und fordern. Und dabei helfen keine Gesetze oder Betriebsvereinbarung, sondern das Leben von Führung und einer Vorbildrolle!

Und es ist ja wissenschaftlich längst bestätigt und klar, wo die echten Pioniere und modernen Performer zu finden sind: dort, wo ein unternehmenskulturelles Fundament basierend auf

  • moderner transformationaler Führung,
  • Vertrauen und
  • Chancenorientierung

besteht und sich Formen der neuen Arbeitswelt herausbilden. Und Arbeit 4.0 mit Homeoffice ist ja nun quasi über Nacht für die meisten von uns erzwungenermaßen Realität geworden.

Klares Rollenverständnis ist wichtig

Damit müssen sich Führungskräfte, sofern noch nicht vorhanden, ein sehr klares Rollenverständnis zulegen: Loslassen (können), echte Delegation basierend auf Vertrauen, sich Zeit nehmen für das Gespräch mit dem Mitarbeiter, Wertschätzung mit Feedback, das Kritik und Lob enthält – und damit also Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation.

Huch – ist das jetzt neu, fragen sich manche geneigten Leser? Nein, natürlich nicht. Aber oft noch viel zu wenig gelebt. Und die Herausforderungen werden in diesen Tagen ja auch ganz praktisch: Welcher Chef kann denn die Chat-Funktionen von Programmen wie Teams oder Edudip richtig bedienen? Welche Mitarbeiter sind es gewohnt, den ganzen Tag ohne Kollegen in Griff- und Kaffeenähe zu verbringen? Und welche Grenze von Privatleben und Job ist zu ziehen, wenn ich in der morgendlichen Videokonferenz Hund und Kind durchs Bild laufen sehe?

Gen Y und Z

Für die Generationen Y und Z, die „digitalen Eingeborenen“ ist vieles davon vollkommen normal und wenn unsereins noch von Handys mit Antenne und ohne Gesichtserkennung spricht, klingt das für die nach einer alten Kriegsgeschichte aus Vietnam-Zeiten.

Nie waren der Rahmen für Geschäftsführer und Führungskräfte besser geeignet, um sich aktiv auf Lernen und Change Management einzustellen. Nutzen Sie das! Seien Sie offen, fragen Sie Ihre Mitarbeiter nach Ideen, arbeiten Sie an Ihrem Mindset und damit an der Art und Weise, wie Sie die Welt sehen. Seien Sie der Kapitän auf dem Schiff, der weiß, dass er seine Mannschaft dringend benötigt und diese Ihrem Chef dabei gerne folgt!

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Patenschaften für zwei Kinder auf Haiti

Wir leben in einem der reichsten Länder der Erde. Schulbildung und ausreichende Essensversorgung sind für uns selbstverständlich. Doch dies ist nicht überall so: In Haiti beispielsweise müssen Kinder oft kilometerweit laufen, um eine Schule besuchen zu können. Viele haben nicht genügend zu essen. Die Haiti-Hilfe Schramberg leistet seit 36 Jahren Großartiges, um den Menschen vor Ort zu helfen. Schulen wurden gebaut, Kinder erhalten täglich Essen, Aufforstungsinitiativen und Gesundheitsberatung gestartet, um nur einige Projekte zu nennen. Finanziert wird die Arbeit über Spenden, so sind mittlerweile mehr als 8 Millionen Euro zusammengekommen.

Auch PSM möchte einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände der Menschen auf der Karibikinsel leisten. Deshalb unterstützen wir seit dem Jahr 2016 die Haiti-Hilfe und haben Patenschaften für zwei Kinder übernommen: Hermann und Rodinja. In Rodinjas Familie leben acht Personen in zwei Zimmern, sie haben keinen Strom. Die Mutter ist alleinerziehend. Rodinja ist sehr aufgeweckt und hat große Freude an Rollenspielen mit ihrer Mutter. Hermann lebt bei den Großeltern, weil seine Eltern nicht genügend Geld verdienen, um ihn zu ernähren. Der Junge hat eine Begabung für Chemie und Mathematik, sein Berufswunsch ist Agronom.

Durch unsere Patenschaften wollen wir das Leben von Rodinja und Hermann ein stückweit lebenswerter machen. Dies ist uns eine Herzensangelegenheit, für die wir uns gerne engagieren.

Zur Website der Haiti Hilfe Schramberg e. V.